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Kaufratgeber

Günstig Immobilien im Ausland kaufen: 8 preiswerte Länder für deutsche Käufer (2026)

Von Wohnungen in Bulgarien ab 25.000 € bis zu erschwinglichen Villen in der Türkei – wo Ihr Budget am weitesten reicht und was der Kauf wirklich kostet.

8 Länder im Vergleich Echte Preisdaten Stand 2026

Für den Kauf einer Auslandsimmobilie braucht man kein Millionenvermögen. In einigen der attraktivsten europäischen Märkte starten die Preise bei 25.000–50.000 €, und mit sorgfältiger Planung finden deutsche Käufer ein Ferienhaus, eine Kapitalanlage oder ein Rentendomizil für einen Bruchteil der Heimatpreise.

Doch "günstig" bedeutet nicht nur der niedrigste Angebotspreis. Die wahren Kosten umfassen Kaufnebenkosten, jährliche Steuern, Währungseffekte und laufende Lebenshaltungskosten. In diesem Ratgeber vergleichen wir 8 erschwingliche Länder – mit Einstiegspreisen, Käufergebühren, Eigentumsrechten für Ausländer, Lebenshaltungskosten und versteckten Kosten.

vollständiger Ratgeber zum Immobilienkauf im Ausland.

Was bedeutet "günstig" für deutsche Käufer wirklich?

Mehr als der Kaufpreis – die Gesamtkosten des Erwerbs

Der Angebotspreis ist nur der Anfang. Beim Ländervergleich müssen Sie die Gesamtkosten des Erwerbs berücksichtigen: Kaufpreis plus Kaufnebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer, Anwalt, Eintragung) plus laufende Kosten (Grundsteuer, Instandhaltung, Versicherung, Nebenkosten). Eine Wohnung für 25.000 € in Bulgarien kostet nach Nebenkosten 29.000–30.000 €, während eine Wohnung für 50.000 € in Spanien durch die höhere Grunderwerbsteuer auf bis zu 57.000 € steigen kann.

Warum 2026 ein gutes Jahr für deutsche Käufer ist

Mehrere Faktoren machen 2026 attraktiv für den Auslandsimmobilienkauf: Preiskorrekturen in einigen EU-Regionen, geringere Nachfrage in bestimmten Märkten mit besserer Verhandlungsposition, und die dauerhafte Etablierung von Remote-Arbeit ermöglicht den Kauf eines Zweitwohnsitzes im Ausland wie nie zuvor.

Den vollständigen Schritt-für-Schritt-Kaufprozess finden Sie in unserem Ratgeber

Die 8 günstigsten Länder für den Auslandsimmobilienkauf

Jedes Land folgt einem einheitlichen Schema: Einstiegspreis, Käufergebühren, Eigentumsrechte für Ausländer, Lebenshaltungskosten, jährliche Kosten und bester Verwendungszweck. Preise in Euro, sofern nicht anders angegeben, Stand 2026.

1. BulgarienEuropas günstigstes Immobilienland

  • Einstiegspreis: Wohnungen ab 25.000 €, Häuser ab 40.000 €
  • Kaufnebenkosten: 15–18% (Notar 2–3%, Grundbucheintrag 1–2%, Gemeindesteuer 2–3%, Anwaltskosten)
  • Ausländisches Eigentum: Vollständige Eigentumsrechte für EU-Bürger – keine Einschränkungen.
  • Lebenshaltungskosten: ~60% günstiger als in Deutschland
  • Jährliche Kosten: Grundsteuer 0,1–0,5% des Wertes, Nebenkosten 50–150 €/Monat
  • Besonders geeignet für: Ski-Apartments (Bansko), Schwarzmeer-Ferienhäuser (Burgas, Varna), günstiger Altersruhesitz

Bulgarische Immobilien auf BixBuz

2. TürkeiHohes Potenzial, niedriger Einstiegspreis

  • Einstiegspreis: Wohnungen ab 35.000–50.000 €, Villen ab 70.000 €
  • Kaufnebenkosten: 8–12% (Grundbuchgebühr 4%, Anwaltskosten 1–2%, MwSt. 1–8% je nach Lage)
  • Ausländisches Eigentum: In den meisten Gebieten erlaubt (Militärzonen prüfen). Staatsbürgerschaft ab 400.000 $ Investition.
  • Lebenshaltungskosten: ~50–60% günstiger als in Deutschland
  • Jährliche Kosten: Grundsteuer (emlak vergisi) 0,1–0,6%, Instandhaltung 20–50 €/Monat
  • Besonders geeignet für: Mediterranes Lebensgefühl (Antalya, Fethiye), Kapitalwachstum, doppelte Staatsbürgerschaft
  • Wichtige Hinweise: Inflation, Währungsvolatilität, vertrauenswürdiger lokaler Anwalt erforderlich

Immobilien in der Türkei auf BixBuz

3. PortugalGünstige Optionen jenseits der Algarve

  • Einstiegspreis: 50.000–80.000 € im Landesinnern/Norden, 100.000 €+ an der Küste
  • Kaufnebenkosten: 8–10% (IMT-Steuer 0–8% gestaffelt, Stempelgebühr 0,8%, Notar + Eintragung ~1,5%)
  • Ausländisches Eigentum: Vollständige Eigentumsrechte für EU-Bürger, keine Einschränkungen. D7-Visum für Passiveinkommensbezieher.
  • Lebenshaltungskosten: ~40% günstiger als in Westeuropa
  • Jährliche Kosten: IMI-Grundsteuer 0,3–0,8%, Nebenkosten 80–150 €/Monat
  • Besonders geeignet für: Rente im Ausland, dauerhafter Umzug, Golden-Visa-Alternative

4. GriechenlandUnterschätzter Markt mit Aufenthaltsberechtigung

  • Einstiegspreis: 50.000–80.000 € für Festlandswohnungen, Inselimmobilien ab 70.000 €
  • Kaufnebenkosten: 10–13% (Grunderwerbsteuer 3%, Notar 1–1,5%, Anwalt 1%, Eintragung 0,5%)
  • Ausländisches Eigentum: Vollständige Eigentumsrechte für EU-Bürger. Golden Visa ab 250.000 € (in einigen Gebieten reduziert).
  • Lebenshaltungskosten: ~30–40% günstiger als in Westeuropa
  • Jährliche Kosten: ENFIA-Grundsteuer 0,1–1%, Nebenkosten 60–120 €/Monat
  • Besonders geeignet für: Golden Visa, Mieteinnahmen aus dem Tourismus, Wertsteigerungspotenzial

5. SpanienGünstige Regionen abseits der Touristenrouten

  • Einstiegspreis: 40.000–70.000 € im Inland/Norden (vs. 150.000 €+ an der Costa del Sol)
  • Kaufnebenkosten: 11–14% (ITP-Grunderwerbsteuer 6–10% je nach Region, Notar + Register 1–2%, Anwalt 0,5–1%)
  • Ausländisches Eigentum: Vollständige Eigentumsrechte für EU-Bürger.
  • Lebenshaltungskosten: ~30% günstiger als in Westeuropa
  • Jährliche Kosten: IBI-Grundsteuer 0,4–1,1%, Gemeinschaftsgebühren 20–80 €/Monat (Urbanisierungen)
  • Besonders geeignet für: Etablierte Expat-Infrastruktur, hohe Liquidität, warmes Klima

6. ThailandNiedrige Lebenshaltungskosten, günstige Eigentumswohnungen

  • Einstiegspreis: Wohnungen ab 27.000–45.000 € in Provinzstädten, 65.000 €+ in Phuket/Bangkok
  • Kaufnebenkosten: 6–7% (Übertragsgebühr 2%, Stempelgebühr 0,5%, Anwaltskosten 1–2%)
  • Ausländisches Eigentum: Wohnungseigentum bis 49% der Gesamtfläche des Gebäudes – Volleigentum. Grundstückserwerb eingeschränkt.
  • Lebenshaltungskosten: ~50–70% günstiger als in Deutschland
  • Jährliche Kosten: Jahressteuer oft unter 100 €, Instandhaltung 18–55 €/Monat
  • Besonders geeignet für: Ruhestand (Rentenvisum ab 50 Jahren), Lifestyle-Käufer, Mieteinnahmen
  • Wichtige Hinweise: 49%-Quote für Ausländer, 90-Tage-Meldepflicht bei längerem Aufenthalt

7. BrasilienSchwellenmarkt mit niedrigem Einstiegspreis

  • Einstiegspreis: Wohnungen ab 22.000–36.000 € in Sekundärstädten
  • Kaufnebenkosten: 8–10% (Übertragungssteuer 2–4%, Notarkosten 1–2%, Anwalt 1%)
  • Ausländisches Eigentum: Vollständige Eigentumsrechte für Wohnimmobilien. Einschränkungen für landwirtschaftliche Flächen.
  • Lebenshaltungskosten: ~50–60% günstiger als in Deutschland
  • Jährliche Kosten: IPTU-Grundsteuer 0,3–1,5%, Gemeinschaftsgebühren 18–55 €/Monat
  • Besonders geeignet für: Investoren mit Fokus auf Wertsteigerung, Strandleben mit kleinem Budget
  • Wichtige Hinweise: Bürokratie, portugiesische Sprache, Steuerregistrierung (CPF) erforderlich

8. RumänienEU-Mitgliedsstaat zu osteuropäischen Preisen

  • Einstiegspreis: Wohnungen ab 30.000–50.000 € in Städten wie Klausenburg, Temeswar, Kronstadt
  • Kaufnebenkosten: 7–10% (Notargebühr 1–3%, Eintragung 0,5–1%, Gemeindesteuer 1–3% je nach Wert)
  • Ausländisches Eigentum: Vollständige Eigentumsrechte für EU-Bürger, keine Einschränkungen.
  • Lebenshaltungskosten: ~55–65% günstiger als in Westeuropa
  • Jährliche Kosten: Grundsteuer 0,08–0,2% (sehr niedrig), Nebenkosten 80–150 €/Monat
  • Besonders geeignet für: Stadtwohnungen, siebenbürgische Charakterhäuser, wachsender Mietmarkt

Rumänische Immobilien auf BixBuz

Schnellvergleich

Auf einen Blick alle 8 Länder im Vergleich. Nutzen Sie dies, um Ihre besten Optionen einzugrenzen.

LandEinstiegspreis (€)Kaufnebenkosten (%)Grundsteuer (%)Einfachheit
Bulgarien25.000 €+15–18%0,1–0,5%Sehr einfach
Türkei35.000 €+8–12%0,1–0,6%Einfach (Anwalt nötig)
Portugal50.000 €+8–10%0,3–0,8%Sehr einfach
Griechenland50.000 €+10–13%0,1–1%Mittel (Bürokratie)
Spanien40.000 €+11–14%0,4–1,1%Einfach
Thailand27.000 €+6–7%GeringMittel (nur Wohnung)
Brasilien22.000 €+8–10%0,3–1,5%Mittel (Visum nötig)
Rumänien30.000 €+7–10%0,08–0,2%Sehr einfach

* Preise und Gebührenspannen basieren auf Daten von 2026 und können je nach Region und Immobilientyp abweichen. Immer mit einem lokalen Anwalt prüfen.

Versteckte Kosten – Was deutsche Käufer oft übersehen

Einmalige Kaufnebenkosten

Die folgenden Gebühren fallen bei jeder Transaktion an, unabhängig vom Land. Der entscheidende Unterschied liegt in der Höhe – Spanien und Griechenland erheben höhere Grunderwerbsteuern (bis zu 10–13%), während Bulgarien, Rumänien und Thailand niedrigere Käufergebühren haben.

KostenartTypische SpanneZahlungszeitpunkt
Grunderwerbsteuer / MwSt.3–10% (je nach Land und Immobilienwert)Bei Abschluss
Notargebühren1–3% des KaufpreisesBei Unterzeichnung
Anwaltskosten0,5–2%Während des Prozesses
Grundbucheintragung0,5–2,5%Nach Abschluss
Übersetzungskosten200–800 €Während des Rechtsverfahrens
Gutachten / Wertermittlung300–1.500 €Vor dem Kauf
Wechselkursgebühr0,3–4% pro ÜberweisungBei jeder Überweisung
Gebäudeversicherung (erstes Jahr)200–800 €Vor Übergabe

Laufende Kosten

Jährliche Grundsteuern reichen von 0,08% in Rumänien bis zu 1,5% in Brasilien. Gemeinschaftsgebühren (bei Wohnungen) können 20–80 €/Monat hinzukommen, Nebenkosten liegen typischerweise bei 50–150 €/Monat.

Währungskosten

Als Euro-Käufer sind Sie in Nicht-Euro-Ländern wie der Türkei dem Wechselkursrisiko ausgesetzt. Währungsspezialisten (Wise, CurrencyFair, TorFX) helfen, 3–4% Bankgebühren zu vermeiden. Lesen Sie unseren Ratgeber zu Währungsstrategien.

Wie finanziere ich eine günstige Auslandsimmobilie?

Barzahlung – der häufigste Weg für Budgetkäufer

Bei Immobilien unter 50.000 € (häufig in Bulgarien, Rumänien, Brasilien und Teilen der Türkei) ist die Barzahlung meist die einfachste und kosteneffizienteste Methode. Hypothekengebühren, Bewertungskosten und höhere Zinsen für Nicht-Residenten können die Ersparnis durch den günstigen Kaufpreis zunichte machen.

Internationale Hypotheken

Lokale Bankdarlehen für Nicht-Residenten sind in Spanien, Portugal und Griechenland bis zu 60–70% LTV verfügbar. In der Türkei und Bulgarien sind die Möglichkeiten begrenzter, in Thailand und Brasilien gibt es kaum Hypotheken für Ausländer.

Eigenkapital aus der deutschen Immobilie

Viele deutsche Käufer refinanzieren ihre bestehende Immobilie oder nutzen Eigenkapital, um den Auslandskauf zu finanzieren. Dies vermeidet die Komplexität einer internationalen Hypothek und ermöglicht das Auftreten als Barzahler. Prüfen Sie vorher mit Ihrer Bank, ob die Verwendung für Auslandsimmobilien zulässig ist.

Nachweis der Mittelherkunft

Jedes Land verlangt den Nachweis legitimer Mittel. Dies umfasst typischerweise Kontoauszüge, Gehaltsnachweise und weitere Dokumente der letzten 3–6 Monate. Die Geldwäscheprüfungen sind in allen EU-Ländern und der Türkei streng.

Tipps für Erstkäufer mit kleinem Budget

Beginnen Sie mit einer Besichtigungsreise

Planen Sie 500–1.000 € für eine Recherchereise in Ihre Top-2–3-Länder ein. Besichtigen Sie Immobilien persönlich, sprechen Sie mit lokalen Maklern und erleben Sie die Umgebung. Diese Investition zahlt sich vielfach aus.

Beauftragen Sie einen lokalen deutschsprachigen Anwalt

Unverhandelbar. Ein lokaler Anwalt schützt Ihre Interessen, prüft Grundbuchauszüge und Baugenehmigungen und sorgt für die Einhaltung lokaler Gesetze. Planen Sie 1.000–2.500 € für Anwaltskosten ein.

Kaufen Sie nie ohne Besichtigung

Virtuelle Touren sind nützlich für die Vorauswahl, aber kaufen Sie nie ohne persönliche Besichtigung oder einen Vertrauensvertreter vor Ort ab.

Berücksichtigen Sie das Mietpotenzial

Selbst eine günstige Immobilie kann in Touristengebieten 5–8% Bruttomietrendite erzielen. Das kann die Jahreskosten (Steuer, Versicherung, Wartung) decken. Prüfen Sie zuerst die lokalen Kurzzeitvermietungsregeln.

Prüfen Sie die Aufenthaltsregeln genau

Als EU-Bürger haben Sie das Recht, in jedem EU-Land dauerhaft zu leben und zu arbeiten. In Nicht-EU-Ländern (Türkei, Thailand, Brasilien) gelten andere, oft komplexere Aufenthaltsregeln.

Unser vollständiger Ratgeber deckt den gesamten 10-Schritte-Kaufprozess ab – von der Länderauswahl bis zum Einzug.

Häufig gestellte Fragen

QWelches ist das günstigste Land für den Auslandsimmobilienkauf?
Bulgarien bietet die niedrigsten Einstiegspreise in Europa – Wohnungen ab 25.000 € und Häuser ab 40.000 €. Auch Rumänien, die Türkei und Brasilien bieten Immobilien unter 25.000–40.000 €. Unter Berücksichtigung der Kaufnebenkosten und jährlichen Steuern schneiden Bulgarien und Rumänien durchweg am günstigsten ab.
QKönnen deutsche Staatsbürger problemlos im EU-Ausland kaufen?
Ja. Als EU-Bürger haben Deutsche das Recht, in jedem EU-Land Immobilien zu erwerben und dauerhaft zu wohnen – ohne besondere Genehmigungen oder Einschränkungen. In Nicht-EU-Ländern wie der Türkei, Thailand oder Brasilien gelten andere Regeln, die mit einem lokalen Anwalt geprüft werden sollten.
QWas sind die versteckten Kosten beim Auslandsimmobilienkauf?
Versteckte Kosten addieren typischerweise 8–18% zum Kaufpreis: Grunderwerbsteuer oder MwSt. (3–10%), Notargebühren (1–3%), Anwaltskosten (0,5–2%), Eintragungsgebühren (0,5–2%) und Übersetzungskosten. Jährliche Kosten wie Grundsteuer, Versicherung und Instandhaltung kommen mit weiteren 0,5–2% pro Jahr hinzu.
QWelches Land hat die niedrigste Grundsteuer für ausländische Käufer?
Rumänien hat mit 0,08–0,2% des Immobilienwerts die niedrigste jährliche Grundsteuer, gefolgt von Bulgarien (0,1–0,5%) und der Türkei (0,1–0,6%). Bei den einmaligen Kaufnebenkosten sind Thailand (6–7%) und Rumänien (7–10%) am günstigsten.
QSpanien oder Portugal: Wo kauft man 2026 günstiger?
Portugal ist für Budgetkäufer generell günstiger, besonders im Landesinnern und im Norden, wo Immobilien ab 50.000–80.000 € starten. Spaniens günstige Regionen beginnen bei 40.000–70.000 €. Portugals Kaufnebenkosten (8–10%) sind etwas niedriger als Spaniens (11–14%).
QWie hoch ist die Anzahlung für eine Auslandshypothek?
Die Eigenkapitalanforderungen für Nicht-Residenten liegen typischerweise bei 20–50% des Kaufpreises. Lokale Banken in Spanien, Portugal und Griechenland finanzieren Nicht-Residenten meist bis zu 60–70% LTV.
QKann man Auslandsimmobilien ohne Eigenkapital kaufen?
Ein Kauf ohne Eigenkapital ist bei Auslandsimmobilien äußerst schwierig. Die meisten Nicht-Residenten-Hypotheken erfordern 20–50% Eigenkapital. Die Refinanzierung einer bestehenden deutschen Immobilie ist der häufigste Weg zur Kapitalbeschaffung.
QIst der Kauf einer Auslandsimmobilie 2026 eine gute Investition?
Ja – besonders in erschwinglichen Märkten wie Bulgarien, der Türkei und Rumänien, wo die Einstiegspreise niedrig und die Mietrenditen attraktiv sind (5–8% in Touristengebieten). Entscheidend ist die Wahl des richtigen Landes für Ihre Ziele: Wertsteigerung, Mieteinnahmen oder Lifestyle.

Fazit: Ihre nächsten Schritte

Das günstigste Land für den Auslandsimmobilienkauf hängt von Ihrem Budget, Ihrem Lebensstil und Ihrer Risikobereitschaft ab. Bulgarien bietet Europas niedrigste Einstiegspreise ab 25.000 €. Rumänien verbindet EU-Mitgliedschaft mit sehr niedrigen Jahressteuern. Die Türkei bietet Wachstumspotenzial und mediterranes Flair zu günstigen Preisen. Und wer bereit ist, weiter zu reisen, findet in Thailand und Brasilien Strandleben ab 22.000 €.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Immer 10–15% über dem Kaufpreis für Nebenkosten einplanen
  • Barzahlung ist die beste Wahl bei günstigen Immobilien – Hypothekengebühren vermeiden
  • Einen Währungsspezialisten statt der Hausbank nutzen
  • Einen lokalen Anwalt beauftragen – keine optionale Ausgabe
  • Jährliche Kosten vergleichen – nicht nur den Einstiegspreis

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